Tchibo streicht Stellen

Rund 350 Arbeitsplätze fallen weg

Rund 100 Millionen Euro will der Kaffee- und Handelskonzern Tchibo mit seinem Programm „Fit for Growth“ einsparen – und streicht 350 Stellen. Jeder zehnte Mitarbeiter in der Hamburger Zentrale verliert seinen Job.
In der Hamburger Tchibo-Zentrale soll jeder zehnte Arbeitsplatz wegfallen. Quelle: dpa
Jeder Zehnte

In der Hamburger Tchibo-Zentrale soll jeder zehnte Arbeitsplatz wegfallen.

(Foto: dpa)

HamburgDer Kaffee- und Handelskonzern Tchibo will in seiner Hamburger Zentrale mehr als jeden zehnten Arbeitsplatz streichen. Das sei ein Ergebnis des Sparprogramms „Fit for Growth“, mit dem Tchibo rund 100 Millionen Euro einsparen will, berichtete am Donnerstag die „Lebensmittel Zeitung“. Danach könnten bis zu 350 von gegenwärtig rund 2200 Arbeitsplätzen wegfallen.

Hintergrund der Sparrunde beim Kaffeeriesen sind einerseits stagnierende bis leicht rückläufige Umsätze, andererseits Veränderungen durch Digitalisierung und neue Strukturen und Arbeitsprozesse. Die Mitarbeiter seien fortlaufend über die Umsetzung der geplanten Veränderungen informiert worden, sagte ein Sprecher. Die Umstellungen würden sich über die kommenden zwei Jahre hinziehen.

Diese Konzerne versorgen die Welt
Platz 41 – Henkel
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Die Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants hat erneut die größten Konsumgüterhersteller der Welt ermittelt. Als einziges deutsches Unternehmen unter den Top 50 bleibt der Persil-Hersteller Henkel wie im Vorjahr auf dem 41. Rang – mit einem Umsatz von fast 10 Milliarden US-Dollar.

Quelle: OC&C

Platz 10 – L'Oréal
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L’Oréal ist der weltgrößte Kosmetikkonzern. Die Franzosen überzeugen mit zahlreichen starken Marken.

Platz 9 – Mondelez
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Mondelez ist eine Abspaltung von Kraft Foods. Er bündelt das weltweite Snackgeschäft, außerdem die Kaffee-Aktivitäten. Das macht den Konzern zum Konkurrenten von Nestlé. Allerdings werden die Kaffeemarken rund um Jacobs unter der Führung der deutschen Industriellen-Familie Reimann mit dem niederländischen Konzern DE Master Blenders verbunden.

Platz 8 – Tyson Foods
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Tyson Foods ist in den USA bekannt. Der Konzern gehört zu den weltgrößten Fleischverarbeitern. 2015 machte Tyson einen Umsatz von 41,4 Milliarden Dollar.

Platz 7 – AB Inbev
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Der Bierbrauer AB Inbev ist durch viele Übernahmen zum Weltspieler geworden. Er treibt die Konsolidierung der Branche voran – und fusioniert derzeit mit dem größten Rivalen SAB Miller. In Deutschland ist er mit Marken wie Beck’s, Corona und Lübzer vertreten.

Platz 6 – Coca Cola
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Coca-Cola liegt deutlich hinter Pepsi. Denn anders als der Rivale hat der Konzern aus Atlanta kein großes Snackgeschäft. Dafür hat er zuletzt bei Verbrauchern Sympathien mit seiner Kampagne, Namen auf Dosen und Flaschen zu schreiben, gewonnen – und mit Innovationen wie Kokoswasser und Coke Life mit Stevia.

Platz 5 – JBS
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JBS ist eher unbekannt in Europa. Dabei gehört der brasilianische Fleischproduzent zu den ganz großen Konzernen der Konsumgüterbranche mit 47,9 Milliarden Dollar Umsatz.

  • dpa
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