Teilsieg
Gericht weist Klage gegen Ex-Nyse-Chef zurück

Der ehemalige Chef des amerikanischen Börsenbetreibers Nyse muss seine Abfindung wohl doch nicht zurückzahlen. Ein Richter in Manhattan hat die Klage gegen ihn abgewiesen. Noch kann aber das oberste Berufungsgericht eingreifen.

HB NEW YORK. Der ehemalige Chef der New Yorker Börse, Richard Grasso, hat im Streit um eine mögliche Rückzahlung von mehr als 100 Millionen Dollar Abfindung vor Gericht einen Sieg errungen. Ein Berufungsgericht in Manhattan wies am Dienstag vier von sechs Anklagepunkten zurück. Der Generalstaatsanwalt habe nicht die Befugnis, diese Punkte vorzubringen, begründete das Gericht seine Entscheidung.

Grasso hatte die New Yorker Börse acht Jahre lang geleitet. Er musste seinen Posten 2003 aufgeben, erhielt dafür jedoch ein Abfindungspaket im Volumen von 187,5 Millionen Dollar. Der damalige Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer erhob dagegen Anklage und begründete dies damit, dass das Paket ausufernd sei und die Gesetze des Staates verletzt habe.

Die Entscheidung des Gerichts vom Dienstag kann vor dem obersten Berufungsgericht von New York angefochten werden.

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