Teilverkauf
Post erhält Barmittel früher als erwartet

Die Deutsche Post hat im Rahmen des jetzt abgeschlossenen Verkaufs eines Teils der Postbank-Aktien früher Barmittel erhalten als zunächst erwartet. Zu den schon im Januar übertragenen 3,1 Milliarden Euro sind der Post bereits jetzt weitere 1,1 Milliarden Euro an Barmitteln zugeflossen.

BONN. Die Differenz zu den ursprünglich erwarteten liquiden Mitteln sei auf Kurssicherungsmaßnahmen für die Anteile der Deutschen-Bank-Aktien zurückzuführen, mit der die größte deutsche Bank die Transaktion zum Teil bezahlt.

Das Volumen der ersten beiden Tranchen, welche die Deutsche Bank von der Post übernimmt, liege wie am 14. Januar vereinbart bei 3,8 Milliarden Euro. Der Barwert der gesamten Transaktion liege unverändert bei 4,9 Milliarden Euro.

Mitte Januar hatten Post und Deutsche Bank neue Konditionen für den Verkauf der Postbank-Anteile ausgehandelt. Danach erhält die Deutsche Post für den Verkauf von zunächst 22,9 Prozent der Bonner Postbank rund acht Prozent der Deutschen Bank. In einem gleichzeitigen zweiten Schritt erhält die Deutsche Bank eine Pflichtumtauschanleihe über weitere 27,4 Prozent. Das heißt, sie zahlt dieses Paket direkt, erhält die Anteile aber erst nach Ablauf von drei Jahren, wenn die Anleihe in Postbank-Aktien getauscht wird.

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