Terrorangst und schwache Binnenkonjunktur
Den großen Hotels bleiben die Gäste fern

2003 verzeichneten die großen deutschen Hotels aufgrund von Terrorangst und Irak-Krieg klare Umsatzverluste. Potentielle Gäste aus dem Ausland ließen auf sich warten.

HB FRANKFURT/MAIN. Hinzu kam die schwache Binnenkonjunktur, heißt es in einer Untersuchung der in Frankfurt erscheinenden Fachzeitschrift „Der Hotelier“, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Die 200 umsatzstärksten Hotels in Deutschland verzeichneten einen Rückgang der Erlöse um 3,5 Prozent auf 2,44 Milliarden Euro - es war der dritte in Folge. Im Sommer vergangenen Jahres hatten die Hoteliers noch ein Plus von 3,3 Prozent prognostiziert.

Angeführt wird die Liste wie bereits im Vorjahr vom Estrel in Berlin (mit 2250 Betten), dem Sheraton am Frankfurter Flughafen (2012 Betten) und dem Bayerische Hof in München (691). Plätze gutmachen konnten die beiden Intercontinental-Hotels in Frankfurt am Main (1540) und Berlin (1080). Dafür rutschte das Berliner Luxushotel Adlon (672) vom vierten auf den sechsten Rang ab.

Die durchschnittliche Belegung der Häuser sank geringfügig auf 61,4 Prozent, der Zimmerpreis fiel im Schnitt um 4,1 Prozent unter die Marke von 100 Euro und betrug 99,35 Euro. Der Umsatzanteil der Top 200 an der gesamten deutschen Hotellerie beträgt ein Drittel. Die Angaben beruhen auf eigenen Angaben der Herbergen.

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