Test in Deutschland
Amazon soll bald auch Lebensmittel liefern

„Amazon Fresh“ versorgt Kunden in den USA bereits seit 2007 mit Lebensmitteln per Mausklick. Im September könnte der Dienst auch in Deutschland starten – das hat die „Bild“-Zeitung berichtet.
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BerlinAmazon könnte einem Bericht zufolge bald auch Milch, Salat und frisches Obst bis an die Haustür liefern. Der weltweit größte Versandhändler werde in Deutschland bald auch frische Lebensmittel online verkaufen, berichtete die „Bild“ am Donnerstag unter Berufung auf Insiderinformationen. Der Start sei für spätestens September dieses Jahres geplant. Eine Amazon-Sprecherin wollte den Bericht nicht bestätigen.

Amazon verhandle bereits über Lagerflächen und Lkw-Flotten an mindestens vier Standorten in Deutschland, Österreich und Nachbarländern, berichtete die Zeitung. Zudem werde gerade Personal für ein Experten-Team rekrutiert. Die Mitarbeiter sollen „zeitnah“ beim Mutterkonzern in den USA geschult werden. Dort bietet Amazon seit 2007 unter dem Namen „Amazon Fresh“ einen Lebensmittel-Lieferdienst an.

Das Sortiment von „Amazon Fresh“ in Deutschland werde sich am Angebot klassischer Supermärkte orientieren, berichtete „Bild“. Neben frischem Obst und Gemüse sollen Verbraucher auch Fleisch, Fisch und Milchprodukte online bestellen können. Eine Sprecherin von Amazon teilte auf Anfrage von AFP mit, Amazon habe „keine Ankündigungen zu dem Thema gemacht“.

Der Online-Lebensmittelhändler food.de erklärte anlässlich des „Bild“-Berichts, der Plan Amazons, jetzt in den Online-Lebensmittelhandel in Deutschland einzusteigen, zeige, „dass bei Verbrauchern die Skepsis gegenüber der Frischelieferung des Supermarkteinkaufs zurückgeht“. Food.de habe nach seinem Start in den Städten Berlin und Leipzig im Jahr 2012 sein Angebot inzwischen auf 31 Städte ausgeweitet. Neben der Bestellung von Büchern und Kleidung über das Internet werde in den kommenden Jahren auch das Ordern frischer Lebensmittel im Netz immer selbstverständlicher werden, erklärte food.de-Gründer Karsten Schaal.

Auch die Deutsche Post beteiligt sich seit einiger Zeit am Online-Lebensmittelhandel in Deutschland. Ihre Tochter DHL hatte Ende 2012 die Mehrheit am Online-Supermarkt Allyouneed.com erworben. Sie will neue Kunden für den Lebensmittelkauf im Internet gewinnen, indem sie die Ware abends zugestellt, wenn mehr Menschen zuhause sind.

Nach einer Umfrage vom Oktober 2013 ist der Einkauf von Lebensmitteln über das Internet nicht sonderlich beliebt in Deutschland. Nur fünf Prozent bestellen nach eigener Aussage regelmäßig Lebensmittel im Netz. Drei von vier Deutschen haben dies demnach noch nie getan. Mit der wichtigste Grund für die geringe Bereitschaft der Verbraucher zu Alltagseinkäufen über das Internet ist der Umfrage zufolge die Zufriedenheit mit den bestehenden Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. Online-bestellte Lebensmittel liefern in Deutschland bereits mehrere Anbieter nach Hause.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Die Appverblödung schreitet mit riesigen Schritten voran.
    Ich boykottiere diese Firma aus grundsätzicher Erwägung. Bücher ersteht El Normalo in der Buchhandlung.
    Da arbeiten und beraten Menschen. Wie DU und ICH.

  • find ich gut, ich wundere mich schon lange dass das Thema keiner aufgreift.

    Es ist irrsinnig praktisch die grossteils immer gleichen Grundnahrungsmittel online zu bestellen und sich dann ins Haus liefern zu lassen.

  • Am besten wir bleiben alle zu Hause - so kann man uns besser kontrollieren. Warum nicht gleich wie bei Matrix an Schläuche anschließen, dann brauchen wir nichtmal mehr essen und uns bewegen und soziale Kontakte dann gleich gazn sein lassen.

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