Textilhandel
Leere Läden bei Marks & Spencer

Die größte britische Bekleidungskette ist von der Konsumschwäche auf der Insel voll erwischt worden. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Gewinn vor Steuern und Sonderposten um 34 Prozent - was Analysten aber dennoch aufatmen ließ.

HB LONDON. Die Kaufzurückhaltung vieler britischer Kunden im Zuge der Finanzkrise bekommt Marks & Spencer deutlich zu spüren. Der Gewinn vor Steuern und Sonderposten sackte auf 297,8 Mio. britische Pfund (370 Mio Euro) ab, wie M&S am Dienstag mitteilte. Das entspricht einem Rückgang von 34 Prozent. Der Überschuss rutschte um 23 Prozent auf 223 Mio. Pfund. Die Zwischendividende will der Konzern auf dem Vorjahresniveau von 8,3 Pence je Aktie halten.

Für M&S war es das schwächste Halbjahr seit drei Jahren. Analysten hatten im Schnitt aber mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet. Die Erleichterung des Marktes katapultierte die Aktie im frühen Handel um rund sechs Prozent auf 234,75 Pence nach oben.

Für das Gesamtjahr gab der Konzern einen zurückhaltenden Ausblick. Der Oktober sei sehr volatil verlaufen und das Verbrauchervertrauen haben sich weiter abgeschwächt, hieß es. M&S sei deshalb sehr vorsichtig, was den weiteren Geschäftsverlauf angehe.

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