Thalia, Christ und Hussel: Weihnachtsgeschäft beschert Douglas Gewinn

Thalia, Christ und Hussel
Weihnachtsgeschäft beschert Douglas Gewinn

Der Handelskonzern sagt der Börse mit einem Gewinnplus im wichtigen Weihnachtsgeschäft Adieu. Die Erlöse steigen allerdings nur in den Parfümerien und Süßwarenläden. Die Buch-, Schuck-, und Modeläden verbuchen Verluste.
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Düsseldorf/Hagen Das Hagener Unternehmen konnte im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2012/13 den Überschuss auf 95,7 (Vorjahr: 91,7) Millionen Euro steigern. Der Umsatz kletterte von Oktober bis Dezember leicht um 1,5 Prozent auf mehr als 1,2 Milliarden Euro. Bei Büchern, Schmuck und Mode musste Douglas allerdings Umsatzrückgänge verbuchen.

Nur in den Douglas-Parfümerien und den Hussel-Süßwarenläden stiegen die Erlöse, wie aus den Quartalszahlen hervorgeht. Die durch Internetshops stark unter Druck stehenden Thalia-Buchläden erzielten 2,5 Prozent weniger Umsatz. Bei den Christ-Schmuckläden und den AppelrathCüpper-Modeläden schrumpften die Quartalsumsätze um 0,6 beziehungsweise 0,5 Prozent.

„Alles in allem haben wir mit dieser Entwicklung im ersten Quartal eine solide Basis für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres gelegt“, betonte Konzernchef Henning Kreke. Für das Geschäftsjahr erwartet er weiter eine leichte Steigerung des Umsatzes und des Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), das im Quartal bei 171,7 (173,6) Millionen Euro lag.

Der Handelskonzern mit seinen Douglas-Parfümerien, Christ-Schmuckgeschäften, Hussel-Confiserien und Thalia-Buchhandlungen steht vor seinem Abschied von der Börse. Der Finanzinvestor Advent und die Gründerfamilie Kreke wollen die verbliebenen Kleinaktionäre herausdrängen. Mit einem Übernahmeangebot haben sie bereits mehr als 95 Prozent der Aktien eingesammelt.

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