The Corner Café
So will Starbucks Europas Büros erobern

Neue Konkurrenz für Nespresso: Starbucks will europaweit mit Kaffee-Ecken am Arbeitsplatz Geschäfte machen. Nach einer erfolgreichen Testphase in der Schweiz steht den Starbucks-Büros in Deutschland nichts mehr im Weg.
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DüsseldorfAufruhr im Kaffeemarkt: Starbucks, die größte Kaffeehaus-Kette der Welt, will Europas Büros mit Chai Tea Latte, Cappuccino, Espresso & Co verwöhnen. Die Maschinen werden von dem führenden Automatenbetreiber in Europa, der Firma Selecta, zur Verfügung gestellt. Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, soll die Initiative mit dem Namen „The Corner Café“ nach einer erfolgreich abgeschlossenen Testphase in der Schweiz nun auf weitere Länder ausgedehnt werden.

Auf dem Plan stehen Deutschland, Frankreich, Niederlande, Dänemark, Finnland und Österreich. Europachef Matt Sikes rechnet damit, dass Starbucks in wenigen Jahren mehrere tausend Maschinen in den Büros aufbauen kann. Der Markt für Bürokaffee ist hart umkämpft. Europäer würden mehr als 29 Milliarden Tassen Kaffee pro Jahr am Arbeitsplatz trinken. Selecta-Verkaufschef Jan Marck Vrijlandt hat keinen Zweifel daran, dass die Menschen für den Premium-Kaffee am Arbeitsplatz auch gern etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Fans der US-Kaffeekette müssten dann nicht mehr zur nächsten Filiale pilgern.

Bei der Schweizer Pilotphase, die im Herbst 2012 startete, sprudelte der Kaffee in 17 größeren Firmen - Banken, Versicherungen und anderen internationalen Unternehmen. Voraussetzung war, dass der Absatz pro Tag 80 bis 100 Portionen beträgt. In drei Größen ist „The Corner Café“ erhältlich: eine Variante für den Tisch, eine mittelgroße, alleinstehende Version oder eine komplette Kaffee-Ecke. Wie üblich bei Starbucks prangt natürlich auch das grüne Logo an den Selbstbedienungs-Verkaufspunkten, und auch die Becher gibt es in den Größen Tall, Grande und Venti.

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Kommentare zu " The Corner Café: So will Starbucks Europas Büros erobern"

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  • "Nach einer erfolgreichen Testphase in der Schweiz steht den Starbucks-Büros in Deutschland nichts mehr im Weg. "

    Das mag irgendwie funktionieren aber sich nicht langfristig zum mega Erfolg werden wenn ein Kaffee 5-6 Euros kostet und der Durchschnittslohn bei inzwischen 1400 angekommen ist, sorry.

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