Thomas Cook rückt von Maximalforderung ab
Condor: Ein Streitpunkt ist vorerst vom Tisch

Die Forderung des Condor-Managements nach einer 30%-igen Verlängerung der Arbeitszeit bei gleichzeitig 15%-iger Gehaltsreduzierung ist derzeit kein offizielles Thema. Diese Forderung stehe nicht mehr als Dogma im Raum, verlautete am Dienstag aus Unternehmenskreisen.

HB FRANKFURT. Der Touristikkonzern Thomas Cook ist bei den Tarifverhandlungen für seine verlustreiche Flugtochter Condor nach Gewerkschaftsangaben von bisherigen Maximalforderungen abgerückt.

Thomas Cook-Flugvorstand Ralf Teckentrup habe der Unabhängigen Flugbegleiter-Organisation (UFO) erklärt, dass die Zielmarke von 30 Prozent mehr Arbeit bei 15 Prozent weniger Lohn in dieser Form nicht mehr gelte. „Das Dogma „30 plus 15' ist von Teckentrup zurückgezogen worden“, bestätigte UFO am Dienstag mit.

UFO vertritt rund zwei Drittel der 1.500 Flugbegleiter von Condor und hatte ebenso wie die Gewerkschaft Verdi die strikte Sparvorgabe kritisiert. Die Führung von Thomas Cook und Condor und der UFO-Vorstand hätten sich am Montagabend geeinigt, dass das zentrale Ziel der Tarifverhandlungen die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaft Condor sei. Das lasse sich jedoch nicht nur mit festgelegten Prozentzahlen für Mehrarbeit und weniger Gehalt erreichen.

Seite 1:

Condor: Ein Streitpunkt ist vorerst vom Tisch

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%