Tiefbauspezialist
Baustopps und Wintersaison belasten Bauer

Zum Jahresauftakt hat der Spezialtiefbaukonzern Bauer einen deutlichen Verlust eingefahren - fast fünf Millionen Euro. Trotz will das Unternehmen an seinen leichten Wachstumsprognose für das Gesamtjahr festhalten.
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MünchenDer Spezialtiefbaukonzern Bauer hat im Startquartal überraschend viel Verlust gemacht. Das Ergebnis nach Steuern lag nach Angaben von Dienstag mit 4,8 Millionen Euro im Minus. Das ist mehr als vor Jahresfrist und auch mehr als Analysten erwartet hatten.

Als Gründe für den hohen Fehlbetrag nannte Bauer Nachwirkungen aus schon 2011 eingetretenen Verzögerungen und Stillständen auf großen Baustellen rund um die Welt sowie saisonale Effekte; im Winterquartal fällt üblicherweise ein Verlust an, der in den folgenden Monaten ausgeglichen wird.

Der Umsatz zog im ersten Quartal 2012 um elf Prozent auf 340 Millionen Euro an. Der Auftragsbestand legte um zwölf Prozent auf 751,6 Millionen Euro zu, beflügelt vor allem von Großprojekten wie dem Bau der U-Bahn in Hongkong und einer Damm-Sanierung in den USA. Für das Gesamtjahr 2012 bekräftigte der Konzern aus dem bayerischen Schrobenhausen seine Prognose, wonach der Umsatz auf 1,45 Milliarden Euro wachsen und der Nettogewinn leicht auf rund 35 Millionen Euro steigen soll.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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