Tierfutter-Spezialist
Expansion beschert Zooplus höhere Verluste

Die Expansion läuft bei Zooplus auf Hochtouren. Doch die Kosten dafür drücken auf das Quartalsergebnis, der Verlust des Händlers stieg weiter an. Allerdings legen die Einnahmen zu – und das schneller als erwartet.
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MünchenDer Internet-Händler Zooplus nimmt für seine rasante Expansion ins Ausland kurzfristig höhere Verluste in Kauf. Im dritten Quartal stand unter dem Strich ein Fehlbetrag von 1,54 (Vorjahr: minus 1,15) Millionen Euro, wie das auf den Vertrieb von Tierfutter spezialisierte Unternehmen am Montag in München mitteilte. Mit Lockangeboten wird aggressiv um Kunden geworben. "Das kostet Geld", sagte Finanzchef Florian Seubert im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Auch sei der Wettbewerb zuletzt schärfer geworden. Neue Kunden würden oft auf Dauer bleiben. Insofern seien die Rabatte gut investiertes Geld.

Die Bruttomargen liegen wegen der Strategie momentan aber nur bei 36 bis 37 Prozent - unter dem eigentlichen Zielwert von 40 Prozent. Seubert sagte, dies sei in Ordnung, solange das Unternehmen weiter schnell wachse, was mindestens noch zwei Jahre der Fall sein werde. "Ich sehe kein Ende der Dynamik." In den ersten neun Monaten des Jahres gewann Zooplus 1,1 Millionen neue Kunden - ein Rekordwert. Die Gesamtleistung - der Umsatz plus sonstige Erträge - soll 2012 auf mindestens 330 (2011: 257) Millionen Euro klettern.

Bisher war von mehr als 320 Millionen Euro die Rede. Von Juli bis September stieg die Gesamtleistung auf 85,4 (66,4) Millionen Euro. Für 2013 plant die Burda-Tochter mit einer Gesamtleistung von mindestens 400 Millionen Euro und operativ einer schwarzen Null.

An der Börse kam die Quartalsbilanz sehr gut an: Zooplus-Aktien verteuerten sich um 5,4 Prozent auf 31,54 Euro. Sie waren damit größter Gewinner im SDax.

Zooplus wächst vor allem im Ausland stark. Ende des Jahres steht die Türkei als neues Land auf dem Zettel. Seubert sagte, vor allem der Westen mit dem Großraum Istanbul, wo 25 bis 30 Millionen Menschen lebten, sei interessant. "Hier gibt es einen Bedarf nach westlichen Konsumgütern und eine Kaufkraft, die über der von Südeuropa liegt." Außerdem gebe es keine großen stationären Tierfutter-Ketten. Die Margen dürften zwar niedriger als in anderen Ländern sein, dafür sei es aber auch billiger, die Orders per Paket zu verschicken.

Der Konzern profitiert zudem vom Trend zu mehr Einkäufen im Internet. Deswegen gebe es auch in rezessionsgeplagten Ländern wie Italien und Spanien Wachstumsraten von 30 bis 40 Prozent in diesem und nächstem Jahr, so Seubert. "Die Leute schauen aktiver nach einem guten Online-Deal."

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ich finde es schöner in kleinen Online-Shops einzukaufen, da der Kontakt persönlicher ist. Wenn mal ein Problem ist, hat man sofort einen Ansprechpartner ohne Lange in Warteschleifen oder ähnlichen festzuhängen. Die Produkte und die Preise sind inzwischen eh kaum mehr feststellbar und da lege ich auf den persönlichen Kontakt einfach mehr wert. Ich denke manche wissen was ich hier meine. Diese ganzen Expansionen sind ja immer schön und gut aber ich bleibe lieber bei dem Händler meines Vertrauens. Weiß nicht ob ich den hier nennen darf (ansonsten bitte entfernen) aber mein Online-Shop für den Tierbedarf den ich benötige ist www.tier-paradies.com . Da findet man wirklich alles und wenn nicht reicht eine kurze Nachricht mit der Abfrage ob das Produkt zu bekommen ist. Finde den Service da dann echt klasse, daher kann ich den Shop nur empfehlen. Grüße aus Erfurt

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