Tourismus
Thomas Cook rutscht tiefer in die Verlustzone

Hohe Abschreibungen brockten Thomas Cook im abgelaufenen Geschäftsjahr einen hohen Verlust ein. Auch beim Umsatz verbuchte der Konzern Einbußen. Trotzdem laufe das aktuelle Geschäftsjahr aber gut.
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London Der kriselnde Reiseveranstalter Thomas Cook ist im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz eines guten Sommergeschäfts noch tiefer in die Verlustzone gestürzt. Wegen immenser Abschreibungen und hoher Umstrukturierungskosten stand für die zwölf Monate bis Ende September unter dem Strich ein Verlust von 586 Millionen britischen Pfund (725 Millionen Euro), wie der Tui-Konkurrent am Mittwoch im britischen Peterborough mitteilte.

Ein Jahr zuvor hatten Wertberichtigungen und ein schwaches Großbritannien-Geschäft dem Konzern bereits ein Minus von 521 Millionen Pfund eingebrockt. Die neue Unternehmenschefin Harriet Green fährt einen harten Sparkurs.

Vor Sondereinflüssen lag der operative Gewinn bei 156 Millionen Pfund, teilte der britische Konzern am Mittwoch mit. Auch beim Umsatz verbuchte das Unternehmen mit 9,49 Milliarden Pfund Einbußen. Im Jahr zuvor lag der Umsatz noch bei 9,81 Milliarden Pfund. Das laufende Geschäft laufe aber gut, betonten die Briten. Nach einem starken Sommer sei auch die Winter-Saison 2012/13 positiv gestartet.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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