Tourismus-Trends
Tui Travel kann Verluste verringern

Gerade locken weltweit wenige Strände, für Touristikkonzerne ist der Winter Dürrezeit. Tui Travel versucht das mit höheren Preisen auszugleichen – die Kunden spielen offenbar mit. Der Konzern setzt gute Gewinnprognosen.
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FrankfurtDer größte europäische Touristikkonzern Tui Travel hat dank höherer Preise für Reisen im Wintergeschäft den Verlust eingedämmt. Operativ sei im abgelaufenen Quartal ein Minus von 108 Millionen Pfund verbucht worden – acht Millionen Pfund weniger als im Vorjahresquartal, teilte die mehrheitliche Tochter des deutschen Tui-Konzerns am Donnerstag mit. Der Fehlbetrag ist nicht überraschend: Im reiseschwachen Winter fahren die meisten Touristikunternehmen Verluste ein. Richtig Geld wird nur mit Strandurlauben im Sommer verdient.

Tui-Travel-Chef Peter Long zeigte sich trotzdem zufrieden mit den Geschäften. Wie geplant seien 85 Prozent der Kapazitäten im Winter verkauft worden. Rosig sind die Aussichten der Firma zufolge für den Sommer: Die durchschnittlichen Preise für Pauschalreisen in der Hauptsaison seien gestiegen und der Absatz habe um ein Prozent zugelegt. Die Zahl der Online-Buchungen sei um acht Prozent gewachsen.

Im Geschäftsjahr, das bis Ende September läuft, rechnet der britische Konzern mit einem Anstieg des operativen Gewinns von sieben bis zehn Prozent. Tui Travel war 2007 aus dem Zusammenschluss von First Choice Holidays und der Tourismussparte Thomson des deutschen Tui-Konzerns hervorgegangen. Die Tui AG hält die Mehrheit an Tui Travel.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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