Touristikkonzerne
Club Med fürchtet sinkende Reiselust

Der französische Touristikkonzern Club Mediterranee stellt sich wegen der weltweiten Konjunkturflaute auf harte Zeiten ein. Das Unternehmen werde umgehend effektive Maßnahmen ergreifen, um wieder Segel zu setzen, kündigte Club Med-Chef Henri Giscard d'Estaing an.

rtr PARIS. Für das kommende Jahr seien Kosteneinsparungen in Höhe von 31 Mio. Euro und eine Senkung der Investitionsausgaben um 40 Mio. Euro auf 50 Mio. Euro geplant. Giscard d'Estaing blickte dennoch optimistisch in die Zukunft: Aus der Krise werde Club Med früher und stärker als die Konkurrenz hervorgehen, sagte er.

Der Konzern, einer der Pioniere der Clubreisen, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn von zwei Mio. Euro nach einem Verlust von acht Mio. Euro im Vorjahr eingefahren. Zurückzuführen sei die Rückkehr in die Gewinnzone vor allem auf den Verkauf von Vermögenswerten in Höhe von 31 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 7,7 Prozent auf 1,49 Mrd. Euro. An der Börse in Paris notierten die Aktien des Unternehmens nach Veröffentlichung der Zahlen 1,2 Prozent im Minus. Die Club Med-Titel haben in diesem Jahr bereits 70 Prozent an Wert verloren.

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