Trend
Vier große private Einzelhändler stellten 2009 rund 100.000 Mitarbeiter ein

Die 50 größten börsennotierten Unternehmen bauten im letzten Jahr rund drei Prozent aller Stellen ab. Auch Firmen wie Metro oder Carrefour entließen viele Angestellte. Ganz anders die Tendenz im nicht börsennotierten Einzelhandel: Ketten wie Rewe oder Edeka stellten massiv Mitarbeiter ein.
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DÜSSELDORF. Während die 50 größten börsennotierten Konzerne im desaströsen Abschwungjahr 2009 europaweit knapp drei Prozent ihres Personalbestands abgebaut haben, erhöhte sich bei den 50 größten nicht-börsennotierten Unternehmen in Europa die Zahl netto um 25 459 Mitarbeiter oder 0,7 Prozent. Das berichtet das Handelsblatt (Dienstagausgabe).

Der Einzelhandel verdeutlicht die Kluft. Die drei großen deutschen Handelsgruppen Rewe, Edeka, und Schwarz sowie Frankreichs Handelskette Auchan stellten in einem Jahr zusammen netto knapp 100 000 Menschen ein. Im selben Zeitraum trennten sich die großen bekannten Aktiengesellschaften Metro, Carrefour, Finatis und Rallye von 45 000 Mitarbeitern.

Offensichtlich kam der familiär oder genossenschaftlich geführte Einzelhandel besser durch die Krise als die Konkurrenz an der Börse. Während Metro, Carrefour, Tesco, Finatis und Rallye Einbußen hinnehmen mussten, konnten Aldi, Edeka, Rewe und die Schwarz-Gruppe ihre Umsätze allesamt steigern.

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