Trennung von Randgeschäften
Ahold stellt U.S. Foodservice zum Verkauf

Der niederländische Einzelhändler Ahold stellt verschiedene Unternehmensteile, darunter seine amerikanische Cateringtochter U.S. Foodservice sowie sein Handelsgeschäft in Polen und der Slowakei, zum Verkauf.

dpa-afx AMSTERDAM. Ahold wolle sich fortan auf Märkte konzentrieren, wo der Konzern die Nummer eins oder zwei einnehme, teilte Ahold am Montag in Amsterdam mit.

Die Tochter U.S. Foodservice, die 2003 noch im Zentrum eines Bilanzskandals stand, zeigt laut Ahold nach erfolgreicher Sanierung zwar wieder Fortschritte, die Synergien seien allerdings gering. Die Unternehmensverkäufe sollen die Schulden um zwei Mrd. Euro drücken, den gleichen Betrag will der Konzern den Aktionären zukommen lassen. In welcher Form dies geschehen soll, also beispielsweise durch Sonderdividenden, stehe noch nicht fest, so Ahold.

Ahold kündigte zudem ein Maßnahmenpaket an, durch das die operativen Kosten bis Ende 2009 um rund 500 Mill. Euro sinken sollen. Dabei geht es um effizientere Abläufe und den Abbau von Überkapazitäten. Weniger profitable Geschäfte werden auf den Prüfstand gestellt.

Die Trennung von Unternehmensteilen war am Markt erwartet worden, zumal sich Ahold in den USA einem schärferen Wettbewerb ausgesetzt sieht. Der Verkauf von U.S. Foodservice gilt unter Analysten als Indikator für eine bevorstehende Fusion mit dem belgischen Wettbewerber Delhaize . Den Wert der Sparte beziffern sie auf vier bis 4,5 Mrd. Dollar.

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