Trotz der Korrekturen am Preissystem
Fernverkehr bleibt weiter Sorgenkind der Bahn

Die aktuellen Verkehrs-Zahlen der Deutschen Bahn sind ein herber Rückschlag für den Börsengang: Nach Angaben aus Unternehmenskreisen sind die Verluste beim Fernverkehr auch zu Beginn des Jahres weiter gestiegen.

HB BERLIN. Die Verluste der Fernverkehrssparte weiteten sich in den ersten drei Monaten des Jahres aus, so dass der Nahverkehr trotz eines besser als erwarteten Ergebnisses die Verluste nicht ausgleichen konnte.

Von Januar bis März fuhr der Fernverkehr einen Betriebsverlust (nach Zinsen) von rund 140 Mill. Euro ein, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag aus den Kreisen. Damit fiel das Minus noch höher als im Vorjahreszeitraum aus, wo der Fernverkehr vor allem wegen eines missglückten neuen Preissystems mit rund 130 Mill. Euro tief in die roten Zahlen gefahren war. Laut Plan sollte das Betriebsergebnis den Kreisen zufolge im ersten Quartal 2004 um fast 60 Mill. Euro besser ausfallen.

Die Bahn hatte das Preissystem im Sommer korrigiert und massiv bei Investitionen und anderen Kosten gespart. Auch der Umsatz der Sparte lag zwischen Januar und März mit 715 Mill. Euro noch einmal unter dem Vorjahresniveau von 730 Mill. Euro. Der Nahverkehr konnte dagegen den Kreisen zufolge einen Betriebsgewinn von 110 Mill. Euro einfahren und lag damit deutlich über dem Vorjahr und auch noch leicht über den Planzahlen. Dies wurde im Unternehmen vor allem auf die stark gestiegenen Benzinpreise zurückgeführt, die mehr Berufspendler zum Umsteigen auf die Bahn bewegt hätten. Ein Unternehmenssprecher wollte die Zahlen nicht kommentieren.

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