Trotz der Terrorängste
Fluggesellschaften kriegen noch die Kurve

Die Verluste der Luftfahrt-Industrie fallen trotz der Belastungen durch die Terrorgefahr voraussichtlich nur halb so schlimm aus wie bisher erwartet. Die Vereinigung der Fluggesellschaften IATA hat ihre Prognose für den Verlust der Luftfahrt-Industrie im laufenden Jahr nahezu halbiert.

HB TOKIO/FRANKFURT. Massive Kosteneinsparungen, Rekorde in der Auslastung sowie die gute Weltkonjunktur würden dazu führen, dass sich die weltweiten Verluste 2006 auf rund 1,7 Mrd. Dollar (1,3 Mrd Euro) summieren dürften. Dies teilte der Verband am Donnerstag in Tokio mit. Im Juni hatte die IATA noch einen Verlust von 3,0 Mrd. Dollar vorhergesagt.

Vergangenes Jahr hatten die Airlines laut IATA einen Verlust von 3,2 Mrd. Dollar verbucht. Bei der jüngsten Prognose wurde ein Öl-Preis von 68 Dollar pro Barrel Brent unterstellt, im Juni waren es 66 Dollar. Die Fluggesellschaften dürften damit in diesem Jahr rund 115 Mrd. Dollar für Treibstoff ausgeben.

Europäische Fluggesellschaften werden dem Weltverband zufolge in diesem Jahr einen Gewinn von 1,8 Mrd. Dollar erzielen. Dazu werde die starke Zunahme im Business- und First-Class-Segment und das zweistellige Wachstum im asiatisch-europäischen Markt beitragen. In Nordamerika werde hingegen auf Grund von Restrukturierungen ein Verlust von 4,5 Mrd. Dollar erwartet, auch wenn die Industrie sich inzwischen deutlich erholt habe. Die IATA vertritt 261 Fluggesellschaften, die rund 94 Prozent des internationalen Linienverkehrs ausmachen.

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