Trotz Gewinnsprung
Interconti verärgert seine Eigentümer

Der weltgrößte Hotelbetreiber Intercontinental, kurz Interconti, hat im ersten Halbjahr seinen Gewinn um fast ein Drittel gesteigert. Die Anleger waren dennoch unzufrieden.

HB LONDON. Die Gefahr von Anschlägen habe bislang noch nicht zu einem Rückgang der Buchungen geführt, erklärte das Unternehmen am Dienstag in London. Im laufenden Geschäft verdiente Intercontinental in den ersten sechs Monaten des Jahres 107 Mill. Pfund (rund 158 Mill. Euro).

Obwohl der Gewinn etwas höher ausfiel als von Branchenexperten erwartet, gab die Intercontinental-Aktie in London um 1 Prozent nach auf 895 Pence. Analysten zeigten sich enttäuscht, dass der Konzern keine Sonderzahlung an die Aktionäre ankündigte.

Zur britischen Kette gehören weltweit 3 600 Hotels mit insgesamt 540 000 Zimmern. Auch Crowne Plaza- und Holiday Inn-Hotels sind Teil des Konzerns. Weltweit habe der Konzern derzeit 1 000 neue Hotels in Planung, hieß es. Bis Ende 2008 will er die Zahl seiner Zimmer um 50 000 bis 60 000 steigern – allerdings müsste er dazu im Schnitt täglich ein neues Hotel eröffnen, da er in dieser Zeit auch Verkäufe plant.

„Wir sehen keine Abnahme der Buchungen. Unser Ausblick für den Rest des Jahres bleibt positiv“, sagte Intercontinental-Chef Andrew Cosslett. Die gescheiterten Anschläge auf die Transatlantik-Flüge in London werden sich seiner Einschätzung nach kaum auf das Hotelgeschäft auswirken. Auch die Spannungen im Nahen Osten hätten sich in den Hotels kaum bemerkbar gemacht – mit Ausnahme von Häusern in Nordisrael und im Libanon.

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