Trotz Passagierplus
American Airlines immer tief in roten Zahlen

Immer mehr Passagiere fliegen mit American Airlines. Doch das hilft der insolventen Fluggesellschaft nur bedingt. Der Umsatz steigt zwar leicht, aber das Minus wächst.
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Fort WorthDie US-Fluggesellschaft American Airlines genießt trotz ihrer Insolvenz das Vertrauen der Passagiere. Im dritten Quartal waren die Flugzeuge so voll wie niemals zuvor in der Firmengeschichte. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allerdings machte die Fluglinie erneut einen hohen Verlust, weil der Umbau des Unternehmens ins Geld geht.

„Wir machen weiterhin Fortschritte bei unserer Restrukturierung“, sagte Konzernchef Tom Horton am Mittwoch am Firmensitz im texanischen Fort Worth. Der Umsatz lag mit 6,4 Milliarden Dollar ein knappes Prozent höher als im gleichen Quartal des Vorjahres. Der Verlust verschlimmerte sich indes von unter dem Strich 162 Millionen auf 238 Millionen. Ohne die Belastungen aus der Insolvenz wäre ein Gewinn herausgekommen.

American Airlines war im November unter hohen Personalkosten und gestiegenen Spritpreisen zusammengebrochen. Mit scharfen Einschnitten will die Gesellschaft den Neustart schaffen. Dabei fallen tausende Stellen weg. Verhandelt wird parallel über einen Zusammenschluss mit dem Wettbewerber United Airways.

Andere namhafte US-Linien hatten sich bereits erfolgreich durch eine Insolvenz gequält. Zum AMR-Konzern gehört neben American Airlines die Regionalfluglinie American Eagle. American Airlines ist wie Air Berlin Mitglied im Luftfahrt-Bündnis Oneworld.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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