Trotz Problemen: Mehr Dividende und Gewinn 2006
Post-Zukäufe passen (noch) nicht zusammen

Gerade noch hatte Post-Chef Klaus Zumwinkel seinem Unternehmen eine rosige Zukunft vorausgesagt, da musste er Probleme einräumen.



HB DÜSSELDORF. Der Zusammenschluss des Express- und Logistikgeschäfts der Tochter DHL in Europa läuft zäher als erwartet. „Die Integration könnte in einigen europäischen Länder teilweise besser vorangehen“, räumte Post-Chef Klaus Zumwinkel gegenüber dem Handelsblatt ein. Dabei wartet auf die Post bereits die nächste große Integrationsaufgabe: die für Ende 2005 geplante Übernahme des britischen Logistikers Exel.

Besonders in Frankreich und Großbritannien hakt es nach Aussage von Zumwinkel. In Deutschland und den Niederlanden dagegen sei die Arbeit abgeschlossen. Zumwinkel hat bereits reagiert und Länderchefs ausgetauscht, beispielsweise in Großbritannien.

Zumwinkel sieht in der Integration aber nicht einmal die größte Herausforderung des Konzerns in den nächsten Jahren. „Nach rund 100 Übernahmen in der Vergangenheit besitzt die Post darin große Erfahrung“, sagte er. Entscheidend für den Konzern sei viel mehr, in Zukunft in der Logistik Schritt mit dem internationalen Wachstum zu halten, vor allem in China und Indien. Gleichzeitig müsse das Briefgeschäft in Deutschland unter Kosten- und Qualitätsaspekten auf die Liberalisierung ab 2008 getrimmt werden. „Außerdem müssen wir dann die Umsätze im Ausland holen, die wir im Inland verlieren,“ sagte Zumwinkel.

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