Trotz steigender Umsätze
Deutsche Euroshop hat weniger Gewinn erwirtschaftet

dpa-afx HAMBURG. Der Betreiber von Einkaufszentren Deutsche Euroshop hat im ersten Quartal 2005 bei steigenden Umsätzen weniger Gewinn erwirtschaftet. Seinen Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigte das im MDax notierte Unternehmen.

Wie Euroshop am Dienstag in Hamburg mitteilte, legten die Erlöse von 14,9 Mill. auf 17,4 Mill. Euro zu. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) sank von 8,2 auf 7,0 Mill. Euro. Währungsbereinigt habe sich allerdings ein Plus von 11,5 Prozent ergeben. Der Überschuss ging von 5,9 auf 4,4 Mill. Euro zurück. Währungsbereinigt stieg er um elf Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte leicht von 13,2 auf 13,8 Prozent zu.

Währungseffekte hätten die Ergebnisse im ersten Quartal belastet, hieß es. Im Jahr zuvor habe Euroshop aus Wechselkursen noch Erträge von 1,8 Mill. Euro erzielt. Zudem habe der Bau der City-Arkaden im österreichischen Klagenfurt die Aufwendungen um 0,3 Mill. Euro auf 3,8 Mill. Euro erhöht. Steigende Zinsaufwendungen verschlechterten zudem das Zinsergebnis auf minus 7,7 Mill. Euro. Das Bewertungsergebnis fiel ebenfalls negativ aus.

Das neue Center in Klagenfurt soll bis zur geplanten Eröffnung im Frühjahr 2006 voll vermietet sein. Für Akquisitionen böten sich der Deutschen Euroshop einige Chancen im In- und Ausland. Für 2005 seien Investitionen in Höhe von 100 bis 150 Mill. Euro eingeplant.

Der Vorstand geht nach eigenen Angaben davon aus, die für 2005 geplanten Umsatz- und Ergebniszahlen zu erreichen. Früheren Angaben zufolge soll der Umsatz auf mindestens 68 Mill. Euro steigen und das Ebit währungsbereinigt auf über 53 Mill. Euro. Das Unternehmen will zudem für das Geschäftsjahr 2005 eine Dividende von mindestens 1,92 Euro zahlen.

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