Tschechien
Amazon schafft 10.000 Stellen

Versandhändler Amazon investiert intensiv in den Standort Osteuropa. Nach der Ankündigung, neue Logistikzentren in Polen errichten zu wollen, folgen nun mehrere Tausend neue Arbeitsplätze in Tschechien.
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PragDer weltgrößte Onlinehändler Amazon will in Tschechien innerhalb von drei Jahren bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Das berichtete die Nachrichtenagentur CTK am Dienstag unter Berufung auf das Unternehmen. Zwei neue Verteilzentren sollen demnach in der Nähe des Prager Flughafens sowie bei der zweitgrößten Stadt Brünn (Brno) eröffnet werden. Nach den Plänen werden dort im Endausbau 4000 feste Mitarbeiter und bis zu 6000 Saisonarbeitskräfte beschäftigt.

Amazon reagiere damit auf die wachsende Nachfrage in Europa, teilte das US-Unternehmen mit. Die Suche nach Mitarbeitern für die neuen Logistikzentren beginne ab sofort. Die Zentren haben jeweils eine Fläche von rund 95.000 Quadratmetern - das entspricht in etwa 13 Fußballfeldern.

Erst Anfang Oktober hatte Amazon den Aufbau von drei neuen Standorten in Polen angekündigt. In Deutschland streiten Amazon und die Gewerkschaft Verdi über die Arbeitsbedingungen in Logistikzentren des Internet-Versandhauses.

„Für die Ansiedlung der neuen Zentren in Prag und Brünn hat der Zugang zu qualifizierten Mitarbeitern und die Lage der Tschechischen Republik im Herzen Europas gesprochen“, teilte Amazon mit. Zudem seien die Schlüsselmärkte des Unternehmens gut erreichbar.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Tschechien: Amazon schafft 10.000 Stellen"

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  • Ich möchte mal wissen, wie viele Steuern Amazon in Deutschland tatsächlich zahlt!

  • @Freiwild: Amazon zahlt keine niedrigen Löhne. Jeder der dort in seinen Stundenmodellen arbeitet, kann damit leben. Wenn ich einen Teilzeitvertrag von 87h habe und dafür 870 Euro verdiene, dann ist das doch in Ordnung für 4 Stunden am Tag am Band stehen und Pakete hin und her zu tragen. Wenn ich dieses nicht will, dann um Himmelswillen sucht Euch einen anderen Job. Immer dieses Gemeckere wegen Niedriglohn Jobs, passt in der Schule auf, macht eine Ausbildung oder studiert. Dann muss man in solchen Jobs auch nicht arbeiten. Niemand wird gezwungen seine Bewerbung dort hinzuschicken und seinen Vertrag zu unterschreiben. Jeder Job setzt eine Eignung, Leistung und Befähigung vorraus, wenn ich die nicht habe, muss ich halt für 10 Euro am Band stehen.

  • "amazon und co wissen schon, warum sie sich nicht auf derartige Länder versteifen."

    Die "versteifen" sich nicht, sondern bringen da ihr Geld hin wo auch der Absatz funktionieren wird.
    Das sind knallharte wirtschaftliche Argumente und keine Gutmenschen die glauben weil Deutsche um 6 auf der Matte stehen, bauen wir denen mal eben was dahin.
    Der Dampfplauderer und Gutmenschquacksalber sind Sie hier. Amazon hat sich Millionen an Steuergeldern von den ach so fleißigen und pünktlichen Deutschen geholt, wahrscheinlich wegen der Pünktlichkeit, schon klar.

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