Tui-Aktionär
Fredriksen fordert Hapag-Lloyd-Erlös als Dividende

Tui wird einen großen Teil der Erlöse aus dem geplanten Verkauf der Reederei Hapag-Lloyd möglicherweise als Dividende ausschütten müssen. In diesem Punkt sind sich die größten Tui-Aktionäre John Fredriksen und Alexej Mordaschow offenbar einig.

HB HANNOVER. Tor Olav Troim, Vertrauter des größten Tui-Aktionärs John Fredriksen, sagte der norwegischen Zeitung "Dagens Naeringsliv": "Unserer Meinung nach - und da liegen wir nah an der Position des nächstgrößten Anteilseigners - sollte nach einem Verkauf ein erheblicher Teil der Erlöse als Dividende ausgeschüttet werden, nach der Reduzierung von Schulden." Eine offizielle Absprache mit dem zweitgrößten Aktionär, dem russischen Investor Alexej Mordaschow, gebe es aber nicht, sagte ein anderer Fredriksen-Sprecher am Dienstag.

"Wir sind mit Mordaschow weitgehend einer Meinung", zitierte das Blatt Troim. Fredriksen hält knapp 15 Prozent der Anteile, der Russe zehn Prozent. Bei der Tui-Hauptversammlung Anfang Mai hatte Mordaschow zu Firmenchef Michael Frenzel gehalten und gegen die Anträge des Norwegers gestimmt.

"Wir sind in einem angemessen konstruktivem Dialog mit dem Unternehmen und Aktionären, um Lösungen zu finden", sagte Troim der Zeitung. Den Einfluss auf den Reisekonzern wolle der Norweger weiter ausbauen. "Wir kaufen weiter Tui-Aktien", sagte Troim. "Wir meinen, dass wir in vielerlei Hinsicht die Konditionen für den Hapag-Lloyd-Verkauf werden bestimmen können."

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