Tui-Tochter
Cinven im Bieterkampf um Hotelbeds vorne

Nachdem der Schweizer Reiseveranstalter Kuoni seine Bettenbank verkauft hat, gibt es nun ein Bietergefecht um die Tui-Tochter Hotelbeds. Doch ein Interessent habe sehr gute Chancen, heißt es aus informierten Kreisen.

Die Buyout-Firma Cinven ist der führende Bieter für die Übernahme des Hotel-Onlinebuchungsgeschäfts Hotelbeds von Tui. So heißt es aus informierten Kreisen. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Bettenbank mit Sitz auf der spanischen Urlaubsinsel. Dem Geschäftsmodell nach vermittelt sie Übernachtungskapazitäten – unter anderem auch an andere Reiseveranstalter, wie etwa Alltours, FTI und Der Touristik.

Cinven habe andere Interessenten überboten und befinde sich in finalen Übernahmegesprächen, hieß es. Tui werde möglicherweise bereits diese Woche den Verkauf bekanntgeben, jedoch seien auch eine Verzögerung oder ein Scheitern der Gespräche nicht auszuschließen, sagten die informierten Personen weiter. Der größte Reiseveranstalter Europas habe im vergangenen Jahr Banken engagiert, die den Verkauf von Hotelbeds abwickeln sollten. Von einem Wert von rund einer Milliarde Euro war damals die Rede.

Tui-Vorstandschef Friedrich Joussen baut den Konzern derzeit radikal um. Vertreter von Tui und Cinven lehnten Kommentare ab zu dem möglichen Verkauf ab.

Erst vor wenigen Wochen hatte der Schweizer Reiseveranstalter Kuoni seine konzerneigene Bettenbank an den schwedischen Finanzinvestor EQT verkauft.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur
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