Tui-Tochter
Rätselraten um Hapag-Lloyd-Verkauf

Um den Verkauf Containerschiffsparte Hapag-Lloyd gibt es immer größeres Rätselraten: Während einige Gerüchte darauf hindeuten, dass die Veräußerung platzen könnte, gibt es andere Mutmaßungen, die den Abschluss nahen sehen.

HB HAMBURG. Der Verkauf der Containerschiffsparte Hapag-Lloyd könnte sich einem Pressebericht zufolge noch um Wochen verzögern. Der ursprünglich für Ende Februar geplante Abschluss sei "nicht mehr zu halten", zitiert die Tageszeitung "Die Welt" einen Verhandlungspartner. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" steht der Verkauf dagegen kurz vor dem Abschluss und soll in den nächsten Tagen abgeschlossen werden.

Übereinstimmend berichten beide Zeitungen, dass TUI wohl einen höheren Anteil als die zunächst vereinbarte Beteiligung von einem Drittel an Hapag-Lloyd behalten soll. Grund für die Wochen andauernden Nachverhandlungen sei die schleppende Entwicklung der weltweiten Containerschifffahrt, schreibt die "Welt".

Die Schieflage mache dem Käuferkonsortium zunehmend Sorgen, außerdem habe die Gruppe um den Unternehmer Kühne Schwierigkeiten, die Übernahme zu finanzieren. Erst vor wenigen Tagen habe TUI dem Käufer-Konsortium mit einem Milliardenkredit unter die Arme gegriffen, so die Zeitung weiter. Dass der jüngst von der EU abgesegnete Verkauf ganz platzen wird, hielten aber beide Seiten für ausgeschlossen.

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