Turbulenzen
Verletzte bei Ryanair-Flug nach Mallorca

Durch Turbulenzen sind drei Menschen verletzt worden. Der Pilot der Billigfluglinie hatte daraufhin um eine vorgezogene Landung gebeten. Im Juli baten drei seiner Kollegen darum - wegen Benzinknappheit.
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Weeze/Palma de MallorcaErneuter Zwischenfall bei der Billigfluglinie Ryanair: Nach schweren Turbulenzen musste eine Maschine aus Weeze am Niederrhein am Donnerstag auf dem Flughafen Palma de Mallorca notlanden. Drei Menschen wurden verletzt, wie die Airline mit Hauptsitz in Dublin auf ihrer spanischen Internetseite mitteilte. Die Piloten des Fluges FR6218 hätten die Notlandung beantragt, um ihnen möglichst rasch eine medizinische Behandlung zu ermöglichen.

Bei heftigen Luftturbulenzen wurden ein Passagier und zwei Crewmitglieder leicht verletzt. Sie erlitten nach Angaben von Ryanair-Sprecherin Henrike Schmidt Prellungen und wurden vor Ort ambulant behandelt. Der Fluggast blieb auf der Ferieninsel und trat dort seinen Urlaub an, sagte die Sprecherin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. An der Maschine entstand kein Schaden.

Im Juli war der Billigflieger nach mehreren Notlandungen in die Kritik geraten. Wegen eines Gewitters wurden damals zahlreiche Flugzeuge mit Ziel Madrid nach Valencia umgeleitet. Drei Ryanair-Maschinen mussten dabei den Notruf Mayday ausgeben, da die Kerosinmenge ein vorgeschriebenes Minimum erreicht hatte. Es wurden Vorwürfe laut, die Fluglinie habe Sicherheitsprobleme. Ryanair-Chef Michael O'Leary wies die Kritik in einem Interview mit der „Financial Times Deutschland“ zurück. Es habe sich um ein „außergewöhnliches Ereignis“ gehandelt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Hallo S.K.,
    mein Freund und ich saßen auch in der Maschine. Mit deinem Beitrag sprichst du mir aus der Seele. Es ist für mich heute immer noch fürchterlich an den Flug zurückzudenken. Leider kommt es täglich vor, dass ich noch dran denken muss und das auch mehrmals! Wir kennen nun leider auch den Unterschied zwischen "Angst haben" und "Todesangst". Dazwischen liegen Welten! Wir haben auch gedacht, dass wir das nicht überleben werden.
    Ein lieber Gruß
    auch von S.K

  • Hallo S.K.,
    mein Freund und ich saßen auch in der Maschine. Wir empfanden das gleiche! Heute ist es immer noch schrecklich für uns daran zurück zu denken. Leider muss man jeden Tag dran denken! Mehrmals sogar. Was Todesangst ist, wissen wir nun leider auch. Es ist was anderes als "nur Angst haben"!!!
    Einen lieben Gruß
    auch S. K.

  • Ich habe in dem Flieger gesessen und ich kann leider jetzt sagen, dass ich weiss, was "Todesangsthaben" bedeutet. Wir sind weder vor dem Unwetter gewarnt worden, was aber wohl im Vorfeld bekannt war, noch waren die Anschnallzeichen angemacht worden. Ich war zum Glück angeschnallt, bin aber trotzdem etliche Zentimeter vom Sitz geschleudert worden. Diejenigen, die nicht angeschnallt waren, sind mit dem Kopf gegen die Decke geknallt. Das Schlimmste dabei war aber, dass der Pilot die Maschine erst nicht unter Kontrolle bekommen hat und auch die Stewardessen nur panisch riefen. Wir haben alle geglaubt, dass wir das nicht überleben. Nach dem "Urlaub" habe ich dann von den Spritproblemen bei anderen Flügen gehört. Zusätzlich wurde uns im Hotel berichtet, dass eine Familie am gleichen Tag mit einer anderen Airline geflogen ist und die aufgrund des Unwetters die Strecke komplett über das Festland zurückgelegt haben. Wieso also flog die Ryanair-Maschine direkt durch das Unwetter und gefährdete so die Leben von ca. 200 Menschen?
    Ich würde mich freuen, von anderen Betroffenen zu lesen.

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