Turkish Airlines
Anschläge bremsen das rasante Wachstum

Turkish Airlines hat schwer unter den vergangenen Anschlägen in der Türkei gelitten: Das Wachstum der Fluggastzahlen brach im Vergleich zum Vorjahr stark ein. Trotzdem ist die türkische Fluglinie für 2017 optimistisch
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FrankfurtBei Turkish Airlines sind die Zeiten des stürmischen Wachstums wegen der zahlreichen Anschläge vorerst vorbei. Voriges Jahr stieg die Zahl der Passagiere nur noch um 2,5 Prozent auf 62,8 Millionen Euro, wie die größte türkische Fluglinie am Mittwoch mitteilte. In den beiden Jahren davor lag das Wachstum noch bei mehr als zwölf Prozent. 2016 machten viele Urlauber und Geschäftsleute einen großen Bogen um das Land.

Nach einem Anschlag auf eine deutsche Touristengruppe in Istanbul vor einem Jahr brach die Zahl der Besucher aus dem Ausland ein. Im Sommer geriet der Heimatflughafen von Turkish Airlines in Istanbul in die Schlagzeilen, als dort bei einem Angriff etwa 50 Menschen starben. Wenig später kamen bei einem Putschversuch von Teilen des Militärs Hunderte Menschen ums Leben. Die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan geht seitdem mit Härte gegen Kritiker vor.

Für dieses Jahr gibt sich Turkish Airlines aber optimistisch und rechnet mit einem Anstieg der Fluggästezahlen auf 69 Millionen. Die Gesellschaft ist einer der härtesten Konkurrenten der Lufthansa. Der frühere Chef Temel Kotil erneuerte und erweiterte bei der halbstaatlichen Fluglinie die Flotte, verbesserte den Service und machte aus Istanbul einen Umsteigeflughafen für Passagiere aus Europa, dem Nahen Osten und Asien. Die Airline profitiert dabei von ihrer günstigen geografischen Lage an der Schnittstelle von zwei Kontinenten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Turkish Airlines: Anschläge bremsen das rasante Wachstum"

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  • Herr Mark Hoffmann11.01.2017, 15:09 Uhr
    Es langt schon, wenn wir mit der Grün-Sozialistischen Merkel wieder in einen grün-linken"Nazi-Deutschland" wieder angekommen sind.

    Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:13 Uhr
    Obama hat in Nazi-Deutschland Asyl beantragt. Kim Jong-un hat es genehmigt.

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