Tyrrells
Amerikaner schlucken britischen Chipsproduzenten

Die Chipstüten des Herstellers Tyrrells liegen auch hierzulande im Supermarktregal. Doch der bisheriger Besitzer – die Beteiligungsfirma Investcorp. – hat genug vom Salzigen. Amplify aus Texas will die Briten schlucken.

LondonEtwa 3,6 Kilo Chips, Flips und Co. nascht jeder Deutsche im Durchschnitt – das texanische Unternehmen Amplify Snack Brands aber will sich gleich ein ganzes Unternehmen einverleiben. Die Amerikaner sind dabei, den britischen Chipshersteller Tyrrells zu kaufen und legen dafür rund 300 Millionen Pfund (umgerechnet 353 Millionen Euro) in bar und Aktien auf den Tisch.

Bisheriger Besitzer ist die Londoner Beteiligungsfirma Investcorp. Diese hatte Tyrrells erst im August 2013 gekauft – für gerade einmal ein Drittel des Geldes, den Amplify nun zahlen will. Unter der Führung des Finanzinvestors war das Unternehmen stark gewachsen und die Chips-Tüten waren auch in deutschen Snackregalen aufgetaucht.

Der Gründer von Tyrrells, William Chase, hatte sich schon lange davor verabschiedet: Der ehemalige Kartoffelbauer war 2008 ausgestiegen. Er hatte das Unternehmen für knapp 40 Millionen Pfund abgegeben und macht mittlerweile Wodka aus seinen Kartoffeln.

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