Übereinstimmende Berichte der Nachrichtenagenturen
Post ist sich mit Exel offenbar einig über Kauf

Die größte Übernahme ihrer Firmengeschichte scheint für die Post in trockenen Tüchern zu sein. Die Verhandlungen mit dem britischen Logistik-Konzern Exel sollen schon weit gediehen sein.

HB LONDON/DÜSSELDORF. Die Deutsche Post habe sich mit Exel im Grundsatz auf eine milliardenschwere Übernahme geeinigt, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. „Die Übernahmekonditionen sind ausverhandelt.“ Exel habe den Post-Managern bereits Zugang zu seinen Büchern gewährt, ergänzte eine weitere involvierte Person. Die Finanznachrichtenagentur dpa-AFX bestätigte - ebenfalls ohne Nennung einer Quelle - diese Information.

Der Aktienanteil zur Finanzierung des Kaufpreises werde definitiv unter 30 Prozent der Gesamtsumme liegen, der Rest werde mit Barmitteln aufgebracht, hieß es weiter. Eine Kapitalerhöhung bei der Deutschen Post werde damit 1,5 Milliarden Euro nicht überschreiten. Die Verhandlungspartner gingen zudem von einem zweistelligen Return on Investment aus, schreibt Reuters.

Der Kaufpreis werde sich voraussichtlich bei rund 5,3 Milliarden Euro bewegen, hieß es in den Kreisen. Mit einem formellen Angebot des deutschen Konzerns für Exel sei nun umgehend zu rechnen, schreibt Reuters. Dpa-AFX nennt zwei Wochen als Zeitspanne. Zuvor hatte es geheißen, das formelle Angebot an die Exel-Aktionäre werde noch im September erfolgen. Ein Post-Sprecher wollte die Angaben ebenso wie ein Exel-Sprecher nicht kommentieren.

Das britische Unternehmen hat seine Stärken vor allem in der Kontraktlogistik. Mit diesen Dienstleistungen, mit denen das Unternehmen die Warenströme von Firmenkunden organisiert, erzielt Exel zwei Drittel seiner Umsätze. Bei der Post sind es derzeit nur rund fünf Prozent.

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