Übernahme
Arques will bei Automobilzulieferer zuschlagen

Die Beteiligungsgesellschaft Arques will einen Automobilzulieferer mit 2400 Mitarbeitern übernehmen. Angeblich habe das Unternehmen seinen Sitz in Hessen. Genaue Angaben wollte Arques aber nicht machen.

HB STARNBERG. Das Starnberger Beteiligungsunternehmen Arques plant eine der bisher größten Übernahmen der Firmengeschichte. Man werde sämtliche Anteile an einem Automobil-Zulieferer mit rund 2400 Beschäftigten von einer Gruppe um einen internationalen Großkonzern übernehmen, kündigte die Arques Industries AG am Dienstag in Starnberg an, ohne den Namen der betreffenden Unternehmen zu nennen. Der Zulieferer arbeite „derzeit leicht defizitär und wird von den Verkäufern im Rahmen der Konzentration auf das Kerngeschäft veräußert.“ Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Eine Arques-Sprecherin wollte sich zu weiteren Details nicht äußern, erklärte aber mit Blick auf die Geschäftslage des Unternehmens: „Es handelt sich um einen klassischen Arques-Deal“. Die Starnberger sind auf Unternehmen in Umbruchsituationen spezialisiert. Eine gemeinsame Pressemitteilung mit den Verkäufern sei für das Monatsende geplant, sagte die Sprecherin. Das Unternehmen produziere auf mehreren Kontinenten in 13 Werken und habe einen Jahresumsatz von 250 Millionen Euro. Nach Informationen aus Branchenkreisen hat das Unternehmen seinen Sitz in Hessen und wird bisher von einem deutsch- französischen Joint Venture geführt. Dazu wollte die Sprecherin keine Stellungnahme abgeben.

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