Übernahme
Brüssel genehmigt Milliardendeal bei Luxusgütern

LVMH darf den italienischen Schmuck- und Uhrenhersteller Bulgari übernehmen. Die EU-Kommission entscheidet: Das Vorhaben beeinträchtige nicht den Wettbewerb in Europa.
  • 0

BrüsselDie EU-Kommission hat dem französischen Luxusgüterkonzern LVMH grünes Licht für die Übernahme des italienischen Schmuck- und Uhrenherstellers Bulgari gegeben. Das Vorhaben beeinträchtige nicht den Wettbewerb in Europa, weil es genügend Konkurrenten gebe und der Marktanteil des neuen Unternehmens gering sei, entschieden Europas oberster Wettbewerbshüter am Donnerstag nach einer Prüfung des Falls.

Nach Einschätzung von Experten hat das Geschäft einen Wert von rund 3,7 Milliarden Euro. Zu LVMH gehören Marken wie der Champagner Moët + Chandon und die Modelabels Louis Vuitton, Christian Dior oder Kenzo. Bulgari wurde 1884 von griechischen Auswanderern gegründet und litt wegen der Wirtschaftskrise zuletzt unter einem sinkenden Umsatz und Gewinn. LVMH hatte den Kauf im März bekanntgegeben.

Kommentare zu " Übernahme: Brüssel genehmigt Milliardendeal bei Luxusgütern"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%