Übernahme durch Ryan Air Aer Lingus zählt auf EU-Wettbewerbshüter

Übernahmeversuch, Teil zwei: Bereits 2007 scheiterte Ryan Air an der Übernahme der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus wegen Bedenken der europäischen Wettbewerbshüter. Jetzt will es der Billigflieger erneut probieren.
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Aer Lingus hofft, dass die EU-Wettbewerbshüter erneut die Ryan Air-Übernahme verhindern. Quelle: dpa

Aer Lingus hofft, dass die EU-Wettbewerbshüter erneut die Ryan Air-Übernahme verhindern.

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DublinIm Kampf gegen eine Übernahme durch den heimischen Rivalen Ryanair setzt die irische Fluggesellschaft Aer Lingus auf die Unterstützung der europäischen Wettbewerbshüter. Aer Lingus erklärte am Mittwoch, die EU-Kommission würde einen Zusammenschluss der beiden Unternehmen erneut untersagen.

Die Zahl der Verbindungen, auf denen Ryanair nach einer Übernahme ein Monopol hätte, habe sich deutlich erhöht. Deswegen habe die Kommission noch mehr Gründe, die Transaktion zu untersagen. Ein erster Versuch scheiterte im Jahr 2007 an den Aufsehern in Brüssel.

Aer Lingus stemmt sich schon seit längerem gegen die Avancen von Ryanair. Der Billigflieger unternimmt zum dritten Mal einen Übernahmeversuch und bietet den Aer-Lingus-Aktionären 1,30 Euro pro Anteilsschein. Aer Lingus hält diesen Preis für zu niedrig und empfahl den Aktionären nun erneut die Ablehnung. An dem Unternehmen besitzt Ryanair bereits einen Anteil von knapp 30 Prozent. Auch der irische Staat ist mit 25 Prozent ein wichtiger Aktionär.

  • rtr
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