Übernahme einer Softwaretochter von Vodafone
Payback will Geschäft weiter ausbauen

Die Loyalty Partners GmbH, die Deutschlands größte Bonuskarte Payback herausgibt, will ein weiteres Geschäftsfeld aufbauen. In Planung haben die Münchener dabei vor allem Abrechnungssysteme für große Konzerne.

HB MÜNCHEN. Dazu übernimmt Loyalty vom Telekommunikationskonzern Vodafone das Düsseldorfer Softwarehaus BLS mit etwa 40 Mitarbeitern. Der Kaufpreis dürfte im einstelligen Millionen-Eurobereich liegen und wird von Loyalty aus eigenen Mittel finanziert.

Loyalty wurde 1998 gegründet und beschäftigt derzeit 220 Mitarbeiter. Für 2004 ist ein Umsatz von 130 bis 140 Mill. Euro angepeilt. Die Umsatzrendite ist zweistellig. Lufthansa hält 52,6 Prozent der Anteile, Metro weitere 25,1 Prozent. Die Zahl der ausgegeben Payback-Karten liegt inzwischen bei 26,5 Millionen. Allerdings ist der große Boom mit Kundenbindungs- und Rabattkarten fast vorbei. Deshalb will Loyalty-Chef Alexander Rittweger jetzt neue Geschäftsfelder aufbauen. Das Softwarehaus BLS hat sich auf Abrechnungssysteme auf den Gebieten Telekommunikation und Versorger spezialisiert. Zu den Kunden zählen etwa Ruhrgas, Vodafone oder EWE. Loyalty rechnet in den nächsten Jahren mit einem Zusammenwachsen von Kundenbindungs- und Abrechnungsprogrammen. Zuletzt hatten Verbraucherschützer kritisiert, dass Bonuskarten-Besitzer nur mit kleinen Rabatten abgespeist, aber zu vorschnellen Käufen verleitet werden.

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