Übernahme im Wassergeschäft
Siemens reinigt Wasser in China

Der Siemens-Konzern baut sein zukunftsträchtiges Wassergeschäft mit der Übernahme der chinesischen Beijing CNC Water Technology weiter aus. Siemens setzt große Hoffnungen in das Geschäft mit dem Wasser. China sei hier mit einem jährlichen Wachstum von 15 Prozent in der Wasseraufbereitung ein attraktiver Markt.

HB MÜNCHEN. „CNC hat in China eine führende Position als Integrator von Wasseraufbereitungs- und Meerentsalzungsanlagen“, sagte der Leiter des Siemens-Geschäftsgebiets Water Technologies, Roger Radke, am Mittwoch. Damit „können wir den weltweit größten und am stärksten wachsenden Markt jetzt noch schneller erschließen“. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

„Das Wachstum im Wassermarkt wird auch von steigenden Anforderungen an die Infrastruktur und von bevorstehenden Großveranstaltungen wie den Olympischen Spielen 2008 in Peking und der Expo 2010 in Shanghai getrieben“, sagte Siemens-Manager Radke. Nach der Übernahme von US Filter für knapp eine Milliarde US-Dollar im Sommer 2004 war Siemens bereits in den USA vor General Electric (GE) zum Marktführer für Systeme zur Aufbereitung von Wasser und Abwasser aufgestiegen.

CNC beschäftigt 120 Menschen, darunter 70 Ingenieure. Die 2002 gegründete chinesische Gesellschaft habe in China die Membranfiltrierung in der Wasseraufbereitung und Meerwasserentsalzung eingeführt, hieß es. Das CNC-Angebot decke industrielle Branchen wie Petrochemie, Raffinerien, Stromerzeugung und Stahlproduktion ab.

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