Übernahme
Nike kauft britischen Rivalen

Der Sportartikelhersteller Nike will den britischen Konkurrenten Umbro für rund 285 Millionen Pfund übernehmen. Mit der Akquisition möchte Nike die Präsenz auf dem Markt für Fußballartikel erheblich ausweiten, hieß es.

HB LONDON. Der weltgrößte Sportschuhhersteller Nike übernimmt den britischen Sportbekleidungshersteller Umbro für 285 Millionen Pfund (408 Millionen Euro) und will so sein weltweites Fußballgeschäft stark ausbauen. Nike-Konzernchef Mark Parker setzt damit die Expansion im globalen Fußballmarkt gezielt fort. Die Umbro- Anteilseigner sollen 193,06 Pence je Aktie erhalten. Der Umbro- Aufsichtsrat hat den eigenen Anteilseignern die Annahme des Nike- Angebots einstimmig empfohlen. Umbro hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 149,5 Millionen Pfund erwirtschaftet.

Nike hat seinen Umsatz im Fußballbereich von nur 40 Millionen Dollar in den frühen neunziger Jahren auf inzwischen rund 1,5 Milliarden Dollar erhöht und will Adidas die globale Spitzenposition streitig machen. Umbro verfügt über Einzelhandelsgeschäfte in aller Welt und verkauft seine Produkte in mehr als 90 Ländern selbst oder über Lizenznehmer. Die Gesellschaft hat mit zahlreichen Fußballstars, -mannschaften und Nationalmannschaften in aller Welt Werbe- und Ausstattungsvereinbarungen, unter anderem mit der englischen Nationalmannschaft.

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