Übernahme von Bax Global
Spediteur Kühne nennt Bahn-US-Pläne „abenteuerlich“

In der Logistik-Branche regt sich Unmut gegen die Pläne der Bahn, in den USA das Logistikunternehmen Bax Global für mehr als eine Milliarde Euro zu übernehmen. Großspediteur Klaus-Michael Kühne nennt die Bahn-Pläne "abenteuerlich und unerwünscht".

HB HAMBURG. Kühne, der Präsident des Verwaltungsrats und Mehrheitsaktionär des Speditionsunternehmens Kühne & Nagel ist, sagte dem Handelsblatt, die Bahn solle sich auf ihr eigenes Geschäft konzentrieren. Der Ausbau der Logistik abseits der Schiene sei ein falscher Weg.

Investitionen sollten ins Schienenetz erfolgen und zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der Deutschen Bahn beitragen, um letztendlich die Straße zu entlasten, so Kühne. Außerdem seien in der Vergangenheit Übernahmen an fehlenden Mitteln gescheitert. "Sollte sich das geändert haben, würde mich dies überraschen," sagte Kühne

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