Uhrenkonzern: Swatch holt bei Uhrenmesse mehr Aufträge

Uhrenkonzern
Swatch holt bei Uhrenmesse mehr Aufträge

Swatch hat 2013 die Nobelmarke Harry Winston gekauft. Dass sich die Investition bereits bezahlt macht, wird bei der Basler Uhren- und Schmuckmesse deutlich. Der Uhrenriese kommt seinem Umsatzziel immer näher.
  • 0

ZürichDer Uhrenkonzern Swatch hat in diesem Jahr auf der Basler Uhren- und Schmuckmesse Baselworld mehr Aufträge erhalten als im Vorjahr. Das gilt nach den Worten von Swatch-Präsidentin Nayla Hayek auch für die im vergangenen Jahr übernommene amerikanische Nobelmarke Harry Winston. „Die Stimmung auf der Messe ist dieses Jahr sehr positiv. Der Auftragseingang ist höher als im letzten Jahr, bei Harry Winston und bei allen Marken der Swatch Gruppe“, sagte Swatch-Präsidentin Nayla Hayek am Dienstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters.

Neben ihrer Rolle als Präsidentin des Swatch-Konzerns fungiert Nayla Hayek auch als Chefin von Harry Winston, für die die Schweizer Anfang 2013 rund eine Milliarde Dollar zahlten. Das von Swatch-Chef Nick Hayek bei der Übernahme genannte Umsatzziel von einer Milliarde Dollar bekräftigte seine Schwester. „Harry Winston hat das Potenzial, in Zukunft auf Verkäufe von einer Milliarde Dollar zu kommen“. Im vergangenen Jahr dürfte die Firma nach einer Schätzung des Exane BNP-Paribas-Analysten Luca Scola einen Umsatz von etwa 340 Millionen Dollar erzielt haben.

Niedrigere Preise sollen dabei helfen, den Absatz anzukurbeln. „Wir haben Anpassungen vorgenommen, da die Preise über dem Marktniveau lagen“. Die Preise für die Harry-Winston-Uhren seien nun wettbewerbsfähig. Die günstigste Uhr kostet aber immer noch 18.000 Franken (14.800 Euro), der Preis kann aber auch mehrere hunderttausend Franken erreichen.

Überdies sollen neue Vertriebswege den Absatz steigern. Großhändler vor allem in Asien würden Harry Winston Uhren in ihr Programm nehmen. „Wir benutzen überwiegend die gleichen Vertriebskanäle wie für Breguet und Blancpain“, sagte Hayek.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Uhrenkonzern: Swatch holt bei Uhrenmesse mehr Aufträge"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%