Um fünf bis 28 Prozent
Netzagentur kürzt weitere Gas- und Stromnetzentgelte

dpa-afx BONN. Im Kampf um niedrigere Energiepreise hat die Bundesnetzagentur weiteren Energieversorgern die Gas- und Stromnetzentgelte gekürzt. Von den beantragten Kosten bei Gasnetzen wurden bei der Stadtwerke Mainz AG 28 Prozent, bei der Stuttgarter Gasversorgung Süddeutschland GmbH gut 14 Prozent, bei der Saar Ferngas Transport GmbH fünf Prozent und bei der Bamberger Ferngas Nordbayern GmbH rund 19 Prozent nicht anerkannt. Das teilte die Agentur am Dienstag in Bonn mit.

Bei den Stromnetzbetreibern kürzte die Bundesnetzagentur die Entgelte der Augsburger LEW Verteilnetz GmbH um gut zwölf Prozent und bei der envia Verteilnetz GmbH aus Halle um zwölf Prozent. 18 Prozent beträgt die Kürzung bei der WSW Ntz GmbH aus Wuppertal. Der Stadtwerke Grevesmühlen GmbH in Mecklenburg-Vorpommern wurden sechs Prozent der beantragten Kosten nicht genehmigt.

Die Kostenkürzungen führen in aller Regel zu einer Absenkung der Netzentgelte. In welchem Umfang eine Absenkung der Netzentgelte zu niedrigeren Strom- und Gaspreisen führt, hängt auch von der jeweiligen Preissituation der Versorger ab. Die Netzkosten machen nur einen Teil der gesamten Gas- und Strombeschaffungskosten aus. Die Kürzung von Netzentgelten dämpft aber zumindest eine etwaige Erhöhung der Gas- und Strompreise und kommt damit den Verbrauchern zu Gute.

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