Umbaupläne: Energieversorger EWE baut Stellen ab

Umbaupläne
Energieversorger EWE baut Stellen ab

Der Energieversorger EWE aus Oldenburg plant einen Stellenabbau, um wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Bis 2013 soll umstrukturiert werden. Wie viele Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, ist noch nicht sicher.
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OldenburgDer Energieversorger EWE will den Konzern umbauen, um aus den roten Zahlen zu kommen. Dabei sollen auch Stellen in der Verwaltung wegfallen. Wie viele Mitarbeiter betroffen sind, ist noch offen. „Das können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen“, sagte ein EWE-Sprecher am Donnerstag in Oldenburg. Die Umstrukturierung soll bis Sommer 2013 abgeschlossen sein.

Die EWE AG hatte in der vergangenen Woche ihre Prognose für 2011 gekippt. Der Vorstand geht nun von einem negativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im niedrigen dreistelligen Millionenbereich aus. Eigentlich hatte er mit einem Plus gerechnet.

Gründe für den erwarteten Verlust sind unter anderem der gescheiterte Verkauf der 48-Prozent-Beteiligung am Leipziger Gasimporteur VNG an den Karlsruher Energiekonzern ENBW und Abschreibungen auf eine indirekte Beteiligung am Atomkraftwerk Grohnde. Den vollständigen Jahresbericht will der Konzern am 17. April veröffentlichen.

Bei EWE arbeiten rund 8500 Menschen. EWE versorgt nach eigenen Angaben 1,4 Millionen Strom- und 1,5 Millionen Erdgaskunden in Deutschland.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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