Umsatz an den Festtagen: Champagner-Hersteller ziehen positive Bilanz

Umsatz an den Festtagen
Champagner-Hersteller ziehen positive Bilanz

Die Champagner-Hersteller in Frankreich haben gute Umsätze verzeichnet. Doch nicht alle Zahlen sind positiv. Nach den Jahren der Flaute ist die Branche äußerst vorsichtig geworden.
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ParisMit Stil durch die Krise: Die französischen Champagnerhersteller haben auch 2011 mehr umgesetzt. Die Verkäufe von Moet & Chandon, Mumm & Co stiegen im abgelaufenen Jahr wohl um 3,5 Prozent.

Vor allem in China und Brasilien, aber auch in den USA griffen die Kunden gern zu und machten damit die Katerstimmung in Europa mehr als wett. Der Verband der Champagnerhersteller (CIVC) geht für 2011 von weltweit 330 Millionen abgesetzten Flaschen aus. Das käme nahe an den Verkaufsrekord von 339 Millionen Flaschen aus dem Jahr 2007, der damals den Umsatz auf 4,5 Milliarden Euro trieb.

Die Branche hat seitdem bewegte Zeiten hinter sich gebracht: 2010 hatte es im Vergleich zum Vorjahr einen Absatzzuwachs von neun Prozent, 2009 und 2008 hingegen einen Rückgang von neun beziehungsweise fünf Prozent gegeben. Für die kommenden drei Jahre sagt der Verband Zuwächse von jeweils etwa zwei Prozent pro Jahr voraus. Die meisten Kunden hat die Champagner-Branche in Frankreich, wo 55 Prozent der Gesamtproduktion abgesetzt wird. Größter Export-Markt ist Großbritannien.

Der Markt wird dominiert von den Luxusgüter-Herstellern LVMH mit Marken wie Dom Perignon und Moet & Chandon, der Gruppe Pernod Ricard mit den Marken Mumm und Perrier-Jouet sowie den Spezialisten Lanson-BCC, Vranken und Laurent Perrier.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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