Umsatz gesteigert
Fedex schockt Märkte

Der Deutsche-Post-Konkurrent Fedex hat im abgelaufenen Quartal wegen Sonderposten einen Verlust geschrieben.

HB BURLINGTHON. Der Rekord-Ölpreis und die schwache US-Konjunktur belasteten das Wachstum, sagte Konzernchef Frederick Smith bei der Vorstellung der Quartalszahlen am Mittwoch. Analysten reagierten enttäuscht. Die Fedex-Aktie sackte im vorbörslichen Handel um 4,6 Prozent ab. Im abgelaufenen Quartal schrieb der US-Postdienstleister wegen Sonderposten einen Verlust von 241 Millionen Dollar. Im Vorjahresquartal hatte der Konzern noch einen Gewinn von 610 Millionen Dollar verbucht. Für den Verlust verantwortlich machte Fedex Abschreibungen im Zusammenhang mit der Übernahme des Bürodienstleisters Kinko. Ohne Sonderposten schrieb Fedex in den vergangenen drei Monaten indes einen Gewinn von 1,45 Dollar je Anteilsschein, Analysten hatten mit 1,47 Dollar gerechnet.

Der Umsatz im vierten Geschäftsquartal stieg um acht Prozent auf 9,87 Milliarden Dollar, erwartet worden waren hier 9,508 Milliarden Dollar. Für 2009 gab Fedex aufgrund der schwächelnden Konjunktur und des hohen Ölpreises einen verhaltenen Ausblick. Analyst Wayne Titche von AMBS Investments nannte die Zahlen enttäuschend, aber nicht überraschend. Das Ergebnis sei auf die schwache Wirtschaftslage zurückzuführen. Die Deutsche Post legt am 31. Juli Zahlen vor. Auch der deutsche Branchenprimus hat unter einer zurückgehenden Nachfrage auf dem US-Markt gelitten und sich deshalb mit dem US-Rivalen UPS verbündet.

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