Umsatz gesunken
Wieder rote Zahlen beim Küchenbauer Alno

Im vergangenen Jahr ist der angeschlagene Küchenhersteller Alno tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Mit Blick auf 2014 zeigt sich das Unternehmen dennoch positiv: Das Auftragsvolumen steigt allmählich.
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PfullendorfDer angeschlagene Küchenhersteller Alno ist im vergangenen Jahr wieder tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Unterm Strich habe 2013 ein Verlust von 10,7 Millionen Euro gestanden, teilte das Unternehmen aus Pfullendorf mit. 2012 lag das Minus bei 1,4 Millionen Euro. Der Umsatz sei gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um 11,5 Prozent auf 395 Millionen Euro gesunken.

Unter anderem habe der Absatz an einer schwachen Marktentwicklung im Sommer 2013, den Folgen der Konzernrestrukturierung und einer außerordentlichen Preiserhöhung in 2012 gelitten. Mit Blick auf 2014 gab sich das Unternehmen aber positiv. Bis März sei das Auftragsvolumen um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen.

Der Vorstand rechne für 2014 mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 20 bis 25 Millionen Euro. Darin seien Sondereffekte aus der Übernahme der AFG Küchen AG enthalten. Alno hatte den Schweizer Marktführer im Januar gekauft.

Alno - einst Marktführer für Küchenmöbel in Deutschland - stand 2012 schon kurz vor der Insolvenz. Hauptaktionäre, Banken und Lieferanten verständigten sich damals auf ein Finanzierungspaket, dadurch wurde der Küchenhersteller vorerst gerettet. Rund 2 300 Mitarbeiter arbeiten nach Angaben des Unternehmens bei Alno.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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