Umsatz steigt
Bahn sieht sich 2008 börsenfähig

Die Lokführerstreiks der vergangenen Monate schlagen sich bei der Deutschen Bahn auch finanziell nieder. Der langwierige Arbeitskampf habe das Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten des Jahres gedämpft, erklärte der Konzern nach einer Aufsichtsratssitzung am Mittwoch.

HB BERLIN. Die Bahn bezifferte die Schäden nicht näher. Der Konzern werde trotzdem im kommenden Jahr fit sein für den Kapitalmarkt. Der Staatskonzern betonte die Notwendigkeit der Teilprivatisierung, die zuletzt am Widerstand aus der SPD fast gescheitert wäre. Um weiteres Wachstum zu finanzieren, brauche es den Zufluss privaten Kapitals, erklärte das Unternehmen.

Die Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL hatten nach Monaten des Streits am Dienstag einen Durchbruch in ihrem Tarifkonflikt erzielt und damit einen unbefristeten Streik in der Weihnachtszeit abgewendet.

Die Bahn steigerte ihren Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gut fünf Prozent auf 23,1 Mrd. Euro. Im Personenverkehr legten die Erlöse um zwei Prozent auf 8,8 Mrd. Euro zu. Bei Transport und Logistik stieg der Umsatz von sieben Prozent auf 13,1 Mrd. Euro. In der Sparte Infrastruktur und Dienstleistungen erhöhten sich die Erlöse um 12,6 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro.

Der DB-Vorstand widersprach Berichten, wonach sich die Inbetriebnahme der Neubaustrecken Nürnberg–Erfurt und Erfurt–Leipzig/Halle auf 2041 verschiebe. „Es bleibt bei den bisher geplanten Terminen der Inbetriebnahme im Jahr 2017 und 2015.“

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