Umsatz stieg um acht Prozent
Deutsche Börse mit Rekordergebnis

Die Deutsche Börse AG hat im ersten Quartal 2004 deutlicher als von Analysten erwartet den Umsatz und Gewinn gesteigert. Dies war besonders der regen Handelstätigkeit zu verdanken, Investitionen in die Expansion der Terminbörse Eurex in die USA belasteten das Ergebnis hingegen leicht.

HB FRANKFURT. „Besonders durch die positive Entwicklung in den Segmenten Clearstream und Xetra haben wir das erste Quartal mit einem Rekordergebnis abgeschlossen“, kommentierte Finanzvorstand Mathias Hlubek am Donnerstag nach Handelsschluss die Entwicklung im ersten Quartal. „Die Verwahrung von Wertpapieren, der Kassamarkthandel sowie die Abwicklung börslicher und außerbörslicher Geschäfte profitieren von der Erholung an den Aktienmärkten.“ Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 % auf 132,8 Mill. € zu. Der Umsatz erhöhte sich auf 379,1 (Vorjahr: 350,5) Mill. €, der Periodenüberschuss kletterte auf 76,9 (69,8) Mill. €.

Von Reuters befragte Analysten hatten für Januar bis März im Durchschnitt ein Ebit von 127,1 Mill. € sowie einen Umsatz von 378,3 Mill. € prognostiziert. Unter dem Strich waren sie von einem Gewinn von 73,5 Mill. € ausgegangen. „Insgesamt sind die Zahlen der Deutschen Börse im ersten Quartal sehr gut ausgefallen“, sagte Martin Praum, Analyst bei Sal. Oppenheim, in einer ersten Reaktion. Angesichts einer Abschwächung der Handelsaktivitäten im April stelle sich nun die Frage, ob das erste Quartal im weiteren Jahresverlauf noch übertroffen werden könne.

Die Deutsche Börse, die in Europa vor allem mit der Londoner Börse LSE sowie der Euronext in Konkurrenz steht, hatte die Märkte bereits Ende März auf einen guten Start ins Jahr 2004 eingestimmt. „Wir sind äußerst zufrieden mit dem Verlauf des ersten Quartals“, hatte Hlubek auf der Bilanzpressekonferenz damals gesagt.

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