Umsatz und Gewinn gesteigert: Geschäftsjahr fängt für Douglas gut an

Umsatz und Gewinn gesteigert
Geschäftsjahr fängt für Douglas gut an

Europas führender Parfümerie-Händler Douglas hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2003/04 trotz der anhaltenden Konsumflaute und eines insgesamt enttäuschenden Weihnachtsgeschäfts Umsatz und Gewinn gesteigert. Die Erwartungen der Analysten wurden dabei überwiegend getroffen.

HB DÜSSELDORF. Der Konzern habe im ersten Quartal (zum 31. Dezember) ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 104,4 (Vorjahr: 98) Mill. € erwirtschaftet, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 102 Mill. € gerechnet. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erzielte Douglas jedoch nur 128,6 (136,1) Mill. € und damit etwas weniger als von den Branchenexperten erwartet. Sie hatten mit einem nahezu unveränderten operativen Ergebnis von 135 Mill. € gerechnet. Der Rückgang sei im Wesentlichen auf die Einlegung des Rumpfgeschäftsjahres zurückzuführen, erklärte Douglas hierzu. Ohne diesen Effekt wäre ein Ebitda auf Vorjahresniveau erzielt worden, hieß es. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Douglas eine Umsatzsteigerung um zwei Prozent und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 104 bis 108 Mill. €, hieß es weiter.

„Nach dem insgesamt erfolgreichen Start in das neue Geschäftsjahr werden wir unsere ertragsorientierte Wachstumsstrategie auch 2004 weiter fortführen“, erklärte Vorstandschef Henning Kreke. Der Schwerpunkt liege dabei auf dem Parfümeriebereich in ganz Europa und bei den Buchhandlungen (Thalia) im deutschsprachigen Raum. „Aber auch bei (der Schmuckkette) Christ sind wir zuversichtlich, die Talsohle durchschritten zu haben“, sagte Kreke. Die Anzeichen für eine leichte konjunkturelle Erholung mehrten sich. Sollte sich das Konsumklima spürbar verbessern, gehöre die Douglas-Gruppe zu den Ersten, die davon profitierten, zeigte sich Kreke optimistisch.

Der wichtige Parfümeriebereich verbuchte im ersten Quartal ein Umsatzplus von 2,8 % auf 452 Mill. €. Die Christ-Schmuckgeschäfte verloren allerdings 3,8 % an Umsatz und nahmen nur noch 146 Mill. € ein. Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätige Thalia-Buchhandelsgruppe legte beim Umsatz um fünf Prozent zu auf 127 Mill. €. Douglas kündigte an, im neuen Geschäftsjahr insgesamt 110 bis 120 Mill. € investieren zu wollen, wovon mit 100 Mill. € der Großteil auf die drei Hauptgeschäftsfelder Parfümerien, Schmuck und Buchhandel entfallen sollen.

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