Umsatz und Gewinn hoch
UPS blickt auf gute drei Monate zurück

Der amerikanische Logistikkonzern UPS hat im dritten Quartal die Gewinnerwartungen übertroffen.

dpa-afx ATLANTA. Wie United Parcel Service am Donnerstag in Atlanta mitteilte, stieg der operative Gewinn von 1,50 auf 1,58 Mrd. Dollar. Auf die einzelne Aktie gerechnet legte der Überschuss von 86 Cent vor einem Jahr auf 96 Cent zu. Analysten hatten im Schnitt mit 90 Cent gerechnet. Beim Umsatz verbesserte sich der Logistiker von 10,55 auf 11,66 Mrd. Dollar. Hier hatten die Experten im Durchschnitt 11,70 Mrd. Dollar erwartet. Für das Gesamtjahr bekräftigte UPS die Prognose, den Gewinn je Aktie um elf Prozent zu steigern.

Im vierten Quartal, welches die Weihnachtszeit beinhaltet, erwartet der weltgrößte Paketdienst ein starkes Geschäft mit kleinen Päckchen. Sowohl im amerikanischen Heimatmarkt als auch im Auslandsgeschäft stünden die Zeichen auf solide Sendungsvolumen. Unternehmenschef Mike Eskew zeigte sich zufrieden mit der Geschäftsentwicklung. Das Wachstum bei Päckchen liege bei 721 000 zusätzlichen Paketen am Tag. Auch in den Sparten Supplychain-Services und Fracht, die dem Hauptgeschäft hinterher hinken, sieht UPS eine Verbesserung gegenüber dem dritten Quartal.

Zwischen Januar und September kaufte UPS 26,5 Mill. eigene Aktien zurück und verringerte damit ausstehende Papiere um 2,1 Prozent. Zudem schüttete UPS 1,6 Mrd. Dollar in Form von Dividenden an die Aktionäre aus und investierte weitere 2,3 Mrd. Dollar.

Den Löwenanteil des Geschäfts steuerte im dritten Quartal wieder die amerikanische Paketsparte bei mit 1,21 Mrd. Dollar operativem Gewinn aus 7,4 Mrd. Dollar Umsatz - beides mit prozentual zweistelligen Zuwachsraten. Das junge Auslandsgeschäft verbesserte sich ebenso stark auf 2,25 Mrd. Dollar Umsatz und 387 Mill. Dollar Gewinn. Supplychain und Fracht rutschten in die Verlustzone und bilden die Sorgensparte des Konzerns.

Fracht und Supplychain litten im dritten Quartal unter der Konsolidierung der Sparte Motor Cargo in das Frachtnetz, sagte Mike Eskew bei einer Telefonkonferenz. Nach einem besseren vierten Quartal sollen im nächsten "dramatische Verbesserungen" kommen. Diese Entwicklung soll auch durch einen Stellenabbau beschleunigt werden. Dabei fallen im vierten Quartal millionenschwere Kosten an, die jedoch im nächsten Jahr mit Einsparungen von 100 Mill. Dollar mehr als ausgeglichen werden sollen.

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