Umsatz- und Gewinnzuwachs
Interconti startet gut ins Jahr

Im ersten Quartal dieses Jahres hat die weltgrößte Hotelkette Intercontinental deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn verbucht. Dies ist insbesondere dem weltweiten Anstieg von Geschäfts- und Urlaubsreisen zu verdanken.

HB LONDON/FRANKFURT. In Europa und Deutschland verlief das Geschäft allerdings schwächer als in anderen Regionen. Auch andere internationale Hotelketten wie Marriott, Hilton und Starwood hatten in den vergangenen Tagen gute Quartalsbilanzen vorgelegt.

Der Umsatz des britischen Unternehmens stieg von Januar bis März nach den Angaben vom Dienstag um 22 Prozent auf 186 Mill. britische Pfund (273 Mio Euro), der operative Gewinn noch stärker um 40 Prozent auf 42 Mill. Pfund. Neben der wieder deutlich gestiegenen Nachfrage hätten sich auch die von Intercontinental im vorigen Jahr eingeleiteten Maßnahmen zur Senkung der Kosten und zur besseren Auslastung der Kapazitäten ausgezahlt.

Intercontinental verkauft seit 2003 kontinuierlich Hotels und betreibt diese nur noch, zunehmend auch über Franchise-Partner. Allein in Europa wurden im ersten Quartal zwei Dutzend Hotels an eine Investorengruppe veräußert.

Weltweit sei der Umsatz pro verfügbarem Zimmer um 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen, teilte das Unternehmen in London mit, das 3 600 Hotels zahlreicher Marken betreibt, darunter Intercontinental, Crowne Plaza und Holiday Inn. „Nordamerika ist stark, Lateinamerika ist stark und China ist stark“, sagte Konzernchef Andrew Cosslett. Lediglich in Europa sei das Wachstum weniger stark.

In Deutschland, wo Intercontinental hinter Dorint und Best Western drittgrößter Hotelbetreiber mit 13 600 Zimmern in 64 Hotels ist, sei die Belegung der Zimmer um knapp fünf Prozent, der Umsatz pro Zimmer um 3,2 Prozent gestiegen. Auf Grund von Überkapazitäten herrscht in Deutschland in der Hotellerie seit Jahren ein massiver Preiskampf.

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