Umsatzminus
Modehändler leiden unter langem Winter

Es ist einfach zu kalt: Weil luftige Frühjahrsmode nicht gefragt ist, machen die Modehändler derzeit schlechte Geschäfte. Die Kunden kaufen reduzierte Winterware statt Übergangsjacken und T-Shirts.
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FrankfurtDas anhaltende Winterwetter hat dem eigentlich auf Frühling eingestellten Textileinzelhandel zum Jahresbeginn das Geschäft verdorben. Das erste Quartal schloss die Branche mit einem Umsatzminus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ab, wie die Fachzeitschrift „Textilwirtschaft“ am Mittwoch vorab aus ihrer neuen Ausgabe berichtete. Wegen der niedrigen Temperaturen im März sei der Start in die Frühjahrssaison für die meisten Händler mager ausgefallen.

Schon im Januar und Februar war die Nachfrage nach Bekleidung dem Bericht zufolge schwach. Nur kräftig reduzierte Winterware wurden die Händler los. Das Interesse der Kunden nach luftiger Frühjahrsmode wie Kleidern, T-Shirts oder Übergangsjacken war hingegen gering.

Im Schnitt lagen die Umsätze des Modehandels im März zehn Prozent unter denen des Vorjahresmonats. Auf jeden Fall werde dadurch das Quartalsergebnis massiv belastet. Bei mehr als 80 Prozent der Modehändler stehe ein Minus unter der Bilanz des ersten Quartals.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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