Umsatzplus für Diageo
Schwellenländer dürsten nach teurem Schnaps

Der Spirituosen-Hersteller Diageo legt ein gutes Ergebnis für das Geschäftsjahr vor. Unterm Strich steht ein Gewinn von mehreren Milliarden Pfund. Vor allem das Geschäft in den Schwellenländern treibt den Gewinn.
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LondonGute Geschäfte in Schwellenländern und ein hoher Absatz von teuren Produkten in den USA haben den weltgrößten Spirituosen-Hersteller Diageo auf Kurs gehalten. Der Umsatz legte im vergangenen Geschäftsjahr 2012/13 (30. Juni) trotz der Schwäche in Europa um sechs Prozent auf 11,4 Milliarden Pfund (rund 13,1 Milliarden Euro) zu, wie das im Stoxx 50 notierte Unternehmen am Mittwoch in London mit.

Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn stieg um zehn Prozent auf 3,5 Milliarden Pfund. Damit schnitt der Produzent von Marken wie Johnnie Walker und Smirnoff etwas besser ab als von Experten erwartet. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 2,5 (Vorjahr: 1,9) Milliarden Pfund.

Vorstandschef Ivan Menezes führte den Erfolg auch auf weltweite Werbe-Kampagnen zurück, die gut gelaufen sein. „Die Effektivität unserer Marketing Kampagnen bleibt unser Wettbewerbs-Vorteil“, sagte Menezes. „Wir haben in diesem Jahr gesehen, wie diese Kampagnen die Führungsrolle unserer Marken in vielen Märkten ausgeweitet haben.“ Vor allem bei Scotch und der Marke Johnnie Walker sei das der Fall.


Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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